Homepage Dr. N. Dohle und Dr. G. Koepp

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Unsere Sprechstundenzeiten:
Montags 09.00 - 11.00 Uhr
Dienstags 09.00 - 11.00 Uhr 15.00 - 16.00 Uhr
Mittwochs 09.00 - 11.00 Uhr
Donnerstags 09.00 - 11.00 Uhr 15.00 - 17.00 Uhr
Freitags 09.00 - 11.00 Uhr

Schmerztherapie

Unser Angebot:

Unsere Praxis bietet Ihnen ein umfangreiches Angebot der speziellen Schmerztherapie und Arthrosebehandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch auf dem Gebiet der sog. Mikrotherapie.

  • Therapeutische Lokalanesthesie – Neuraltherapie
  • Triggerpunktbehandlung – Schmerzinfusionen
  • Bildwandler- / CT-gesteuerte Wirbelsäulentherapie mit Facetteninfiltrationen – Nervenwurzelblockaden
  • Peridural- bzw. Sacralanaesthesie

PRT: Periradiculäre Therapie:

Einleitung:
PRT, ein interventionelles, schmerztherapeutisches Verfahren.
Mit der periradiculären Therapie (PRT) bieten wir Ihnen in Kooperation mit der radiologischen Praxis Dres. Quack, Tran, Bui, Eggemann ein modernstes Behandlungskonzept für die Behandlung Ihres Wirbelsäulenschmerzproblems.

Wir kombinieren die PRT- Behandlung (CT-gestützte Injektion an die betroffene Bandscheibe und die bedrängte seitlich austretende Nervenwurzel) mit einer CT gestützten Arthrose Injektionsbehandlung der kleinen Wirbelgelenke (sogenannte Facettenarthrose) mit Hyaluronsäure ( z.B."Ostenil-mini / Hyalubrix" ).

Die Methode:
Bei der periradiculären Injektionstherapie handelt es sich um eine lokale Behandlung gereizter Nervenwurzeln mit einer Kombination aus Lokalanästhetikum und Corticosteroid. Diese Therapieform ist in allen Segmenten der Wirbelsäule durchführbar. Der Wirkmechanismus dieses Behandlungsverfahren wird folgendermaßen erklärt: Das Corticosteroid führt zum Abschwellen der gereizten Nervenwurzel. Durch präzise Applikation unmittelbar an "den Ort des Geschehens" kann die Dosis niedrig gehalten werden, so dass systemische Nebenwirkungen selten sind. Das Corticosteroid wird als Depotpräparat verabreicht, damit die Wirkung über einen längeren Zeitraum anhält.
Die in Kombination eingesetzten Lokalanästhetika haben neben der lokalen Schmerzausschaltung auch eine beruhigende Wirkung auf die gereizte Nervenwurzel.
Die in die Facetten applizierten Hyaluronsäurepräparate verbessern die Synovial(Gelenk)flüssigkeit und reduzieren Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Für welche Wirbelsäulenerkrankung ist die PRT/CT gestützte Facetteninfiltration geeignet?
  1. Der frische Bandscheibenvorfall mit Nervenwurzelreiz / ("Ischiasbeinschmerz") und Nervenwurzelkompressionssyndrom ("Ischiasbeinschmerz mit Mißempfindungen / Taubheitserscheinungen bis hin zu leichten, reversiblen Lähmungserscheinungen").
  2. Der bereits länger bestehende Bandscheibenvorfall mit immer wieder auftretenden Nervenwurzelreizerscheinungen im Beinbereich.
  3. Operativ vorbehandelte Bandscheibenvorfälle mit unbefriedigendem Behandlungsresultat und verbliebenen Nervenwurzelreiz- und Kompressionserscheinungen.
  4. Degenerative (verschleißbedingte) Wirbelsäulenveränderungen mit Verschleißeinengungen der Nervenwurzelaustrittsöffnungen und hieraus resultierenden Nervenwurzelreiz- und Kompressions -erscheinungen.
  5. Der verschleißbedingte tiefe Kreuzschmerz (ausgelöst durch die Arthrose der kleinen Wirbelgelenke = Facettengelenksarthrose) mit pseudoradiculärer Ausstrahlung und / oder degenerativer Einengung der Nervenaustrittslöcher (sogenannte Rezessusstenose).

FacettengelenkeFacettengelenke

Die Risiken der PRT/CT- gestützten Facetteninfiltration:
Bei der PRT und der CT-gestützten Facetteninjektion handelt es sich um ein sogenanntes interventionelles Schmerztherapieverfahren. Es wird eine Injektionsbehandlung unter Lokalanästhesie der Haut und des Unterhaut -gewebes durchgeführt. Hierdurch ist die Behandlung in der Regel schmerzarm. Lediglich ein Druckgefühl im Rücken wird verspürt. Grundsätzlich besteht wie bei jeder Injektionsbehandlung ein Risiko für Infektion / Eiterung und Nerven- und Gefäßverletzungen. Durch den gewählten Zugangsweg und die gleichzeitig gewährte Präzision, bedingt durch die CT-Steuerung mit Sichtkontrolle, sind diese Risiken jedoch auf ein Minimum reduziert.
Wegen des verwendeten Lokalanästhetikums kann es zu einer vorübergehenden gewünschten Anästhesie und Kraftminderung (Betäubung) im Bereich des Beines kommen. Bitte beachten Sie, dass sie nach einer solchen Injektionsbehandlung für 24 Stunden nach der Injektion kein Auto mehr fahren dürfen!
Kontraindikationen bestehen nur bei Einnahme von stark blutverdünnenden Medikamenten (z.B. Marcumar). ASS (Acetylsalicylsäure = Aspirin) sollte fünf Tage vor einer solchen Injektionsbehandlung abgesetzt werden.

Vorteile der Computertomographie gestützten periradiculären Therapie und Facetteninfiltration:
  • Risikoarmes minimal invasives Behandlungsverfahren
  • Weitgehend schmerzfreie Injektionstechnik
  • Hohe Erfolgsquote durch präzise Behandlung der genauen Schmerzursache
  • Ambulante Durchführung
  • Kein Risiko einer Narbenbildung wie nach einer Bandscheibenoperation
  • Keine langen Klinikaufenthalte im Rahmen von Anschlussheilverfahren
  • Deutlich kürzere Arbeitsausfallzeiten durch effiziente Schmerzbeseitigung
Eine Wiederholung dieser risikoarmen Therapie ist, falls erforderlich, jederzeit möglich.

Der Ablauf einer PRT-Behandlung/CT-gesteuerten Facetteninfiltration:
Durch die körperlich Untersuchung sowie die angefertigten Röntgenaufnahmen und Kernspintomographiebilder ist das Ausmaß sowie der genaue Ort Ihrer Wirbelsäulenerkrankung genau bekannt. Im Computertomogramm (CT) des mit unserer Praxis kooperierenden Radiologen wird das betroffene Wirbelsäulensegment mit der befallenen Nervenwurzel und den veränderten kleinen Wirbelgelenken (Facetten) eingestellt. Nun wird in Bauchlage eine kleine lokale Haut- und Stichkanalbetäubung durchgeführt.
Anschließend wird die eigentliche Behandlungsnadel im genau vorgeplanten Winkel, in der richtigen Höhe der Wirbelsäule millimetergenau bis an die Nervenwurzel und das Wirbelgelenk vorgeschoben. Dies ist nahezu schmerzfrei - man spürt "einen Druck" im Rücken. Das anschließend angefertigte Kontroll-CT-Schnittbild zeigt die korrekte Lage der Behandlungsnadel. Erst jetzt wird das Medikament exakt positioniert. Der Vorteil der CT-Steuerung: millimetergenaue Positionierung der Nadel und des Medikamentes. Dadurch hohe Wirkstoffkonzentration am Schädigungsort der Wirbelsäule und eine hohe Sicherheit zur Vermeidung von Nerven- und Gefäßverletzungen. Die beschriebene Intervention dauert ca. 10 - 20 Minuten. Anschließend werden Sie bezüglich Kreislauf- und Allgemeinbefinden überwacht.